Google Trends ist ein Service, der die häufigsten Suchanfragen über ein Thema oder Produkt misst und stündlich aktualisiert. Dabei entsteht eine Rangliste (Trend), welches Thema oder Produkt bei Google die meisten Suchanfragen auslöst. Dabei kann man u.a. auch Opensource CMS miteinander vergleichen. Da ich mal wissen wollte, wie es diesbezüglich mit Joomla! steht, habe ich diesen Service gleich mal ausprobiert.
Dabei kam heraus, dass Joomla! unter den CMS (Content Management Systemen) schon seit Jahren (eigentlich seit der Gründung des Projekts) die unangefochtene Nummer 1 bei Google Trends ist. Dieses Ergebnis hat mich nicht so sehr überrascht. Zumal ich selber auf Joomlanews Schweiz jeden Tag auch an die hundert Suchanfragen von Google erhalte.
Verglichen habe ich Joomla!, WordPress, Drupal, Typo3 und Plone. 5 Produkte ist die maximal zulässige Grösse, die man miteinander vergleichen kann. Wer den Test selber nachvollziehen möchte darf gerne mal hier klicken.
Wie aus der Grafik zu entnehmen ist, wird WordPress auf Platz 2 verwiesen, gefolgt von Drupal und Typo3. Was mich dabei etwas erstaunt hat ist, dass Typo3 erst an zweitletzter Stelle knapp vor Plone gelistet wird.
Bei einem weiteren Versuch habe ich Plone durch Mambo ersetzt. Auch hier sieht man eine deutliche Tendenz, wie Mambo noch 2005 die Nummer 1 war und dann beim Start von Joomla! immer mehr Boden verlor. Aktuell reiht sich Mambo am Schluss, knapp vor Typo3, ein.













2 Kommentare
Joomla ist eben genial gemacht. Trotz der kleinen Ärgenisse
Joomla ist eben für viele das zunächst einfachste oder einfachst erscheinende System. Bunt wie Windows. Plug & Play. Für Profis bzw. “enterprise” benötigt man gute Kenntnisse in der Wahl der Erweiterungen und teilweise auch in der Programmierung oder alternativ eben Profis, die das für einen übernehmen.
Die Trendforschung von google ist wenig zu überzeugend. Sie ist zuerst einmal Folge der Ahnungslosigkeit, die Suchanfragen vorausgeht.
Das heisst aber nicht, dass Joomla nicht viel Potential hat, wenn die Möglichkeiten bekannt sind und der Aufwand eingeschätzt, kann Joomla gute Dienste leisten.