Geschrieben von: CaronlineB Montag, den 11. Januar 2010 um 17:06 Uhr
Unter Social Media versteht man soziale Netzwerke und Communities im Netz, auf denen sich User öffentlich und interaktiv austauschen können, und so gleichzeitig den Content des jeweiligen Social Media Dienstes generieren. Mit Social Media werden also ehemals passive Empfänger von Information zu aktiven Produzenten von Webseiteninhalt, egal ob sie Texte schreiben, oder Bilder, Videos und Audiofiles hochladen, verlinken oder weiter kommunizieren. Die Social Media Plattformen bilden sie die soziale Komponente des Web 2.0., und werden als Meinungsmacher immer wichtiger: Denn um die Beliebtheit der eigenen Webseite zu erhöhen, geht nichts über Mundpropaganda und persönliche Empfehlungen anderer User, denen vertraut wird. Als CMS System arbeitet Joomla ja auch mit User Generated Content, lässt aber selber keine andere Social Media Applikationen als RSS Feeds zu. Allerdings lassen sich externe Social Media Applikationen mit der Hilfe einiger Erweiterungen leicht in Joomla integrieren.
Über ein immer wichtiger werdendes Social Media – Tool wurde hier auf der Jinsiders letztes Jahr schon mal berichtet: Twitter nämlich, dem Micro-Blogging Dienst. Auch im Zusammenhang mit der Blogerstellung wurden 2.0 Einbindungen hier schon mal ausführlich vorgestellt. Und 2008 gab es auf dieser Seite schon mal einen Beitrag zu den Top10 Web 2.0 Diensten und ihrer Integration in Joomla. Interessant zu sehen, was sich seitdem alles getan hat.
Heute soll es nochmal um das Thema Social Bookmarking gehen. Was hat man wirklich davon? Im Endeffekt zwei entscheidende Vorteile: Zum einen lässt sich der Traffic auf der eigenen Seite vervielfachen, in dem man Lesern die Möglichkeit gibt, den eigenen Content auf ihre Social Media Plattformen zu verlinken. Umfragen haben außerdem ergeben, dass Webseiten mit integriertem Social Media Content als aktueller, attraktiver und userfreundlicher wahrgenommen werden. Für professionelle Joomla-Webdesigner – aber auch jeden, der nebenbei Seiten für Freunde und kleinere Kunden aufbaut – ist die Intergration von Social Bookmarking Tools, seien es Module oder PlugIns, eine gute Möglichkeit, zum effektiven Online-Marketing der Seiten beizutragen.
Allerdings sollte man sich in jedem Fall für ein Social Bookmarking Tool entscheiden, das mit nur einer Funktion auf möglichst viele verschiedene Dienste zugreifen kann – so packt man sich die Seite nicht mit vielen Buttons voll, was schnell unübersichtlich und unaufgeräumt aussieht. Einen umfassenden Überblick über die erhältlichen Social Bookmarking-Tools gibt’s hier.
Ein Klassiker ist das AddThis-Modul, das im oben erwähnten Beitrag auch schon mal kurz besprochen wurde. Das praktische an diesem Social Bookmark – Modul ist der gleichzeitige Zugriff über den entsprechenden Button auf die verschiedensten Social Media-Dienste: Newstools wie Twitter, Communityseiten wie Facebook, Informationsportale wie Digg oder Stumbleupon. AddThis fügt auf einer frei zu wählenden Modulposition Bookmark-Balken ein, die mit der Maus zu aktivieren sind und per Scroll-Down die verschiedenen Social Media-Dienste darstellt. Runter zu laden gibt es dieses Tool für umsonst in der J!ED.
Eine gute Alternative ist das Ultimate Social Boomarking Plugin, das es hier runter zuladen gibt Es besteht im Grunde aus einem kleinen Linkbutton unterhalb jedes Artikels, welcher damit direkt zu den einzelnen Social Media-Dienste als Content verlinkt werden kann. Das Ultimate Social Boomarking PlugIn ersetzt das einigen vielleicht bekannte Social Bookmarking Buttons PlugIn für Joomla 1.0.x und ist auch mit Joomla! 1.5 kompatibel. Das Design kann per mitgelieferter CSS Datei und massenweise Button-Styles fast unendlich variiert oder, das ist die Besonderheit, mit einem Photoshop PSD Template selbst gestaltet werden. Alle bekannten – und einige vielleicht unbekanntere, aber lohnenswerte – Social Media Dienste können per Button-Auswahl aktiviert werden.
Wer sein komplett eigenes Social Media PlugIn kreieren möchte, kann das mit dem Add Article Footer machen, denn es hier gibt. Damit kann praktisch jeder beliebige Code in den Footer jedes beliebigen Artikels eingefügt werden. Man kann also seine eigenen Bilder und Icons mit selbst gewählten Social Media - Links verknüpfen und frei wählbar unter Content setzen. Das erlaubt ultimative Freiheit in der Gestaltung und Individualisierung: beispielsweise können Gästen und registrierten Nutzern verschiedene Footer-Designs bzw. Links zugeordnet werden. Ein weitere Vorteil ist die simple HTML-Programmierung.
Eine einfallsreiche und effektive Ergänzung zu den schon besprochenen Twitter-PlugIns ist der Twitter Status, denn es hier gibt. Jedes Mal, wenn man einen neuen Artikel auf seiner Webseite einstellt, wird der eigene Twitter Account mit dem Artikeltitel und der entsprechenden URL bespielt. Twitter Status arbeitet unbemerkt im Hintergrund, vermeldet aber den Transfer mit einer “Twitter account has just been updated”-Anzeige, nachdem der Artikel gespeichert wurde.
Hey, schön das du hier liest. Über dein Feedback in den Kommentaren würden wir uns sehr freuen. Nur so wissen wir ob das was wir tun auch bei euch ankommt. Wenn dir unser Blog gefällt kannst du gerne den RSS-Feed abonnieren und uns auf Twitter folgen um auf dem Laufenden zu bleiben.
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