Geschrieben von: RenéM Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 20:32 Uhr
Aufgrund des guten und vielen Feedbacks der Community, ergänzen wir den Artikel „Großer CCK-Vergleich“ um die Komponente FLEXIcontent. Denn nichts liegt uns näher als die Zufriedenheit unserer Leser :)
Wie einer unserer Leser bereits richtig festgestellt hat, ist jSebold außer Konkurrenz zu den anderen CCK's - denn jSebold hat eigentlich als einzige Komponente den Titel "Content Construction Kid" verdient. Daher wird es zu dieser Komponente, nach intensiver Einarbeitung und ausgiebigen Tests, einen "Spezial-Artikel" geben. Wir hoffen sehr, dass dies ist im Interesse der Leserschaft ist.
Downloadlink:
Auch FLEXIcontent ist völlig kostenlos unter http://www.flexicontent.org/ zu finden.
Installation:
Nachdem man FLEXIcontent über den Joomla-Installer installiert hat, muss man noch einige zusätzliche Schritte erledigen: Man navigiert in die Komponente und schaut zur rechten Seite auf die „Tabelle“. Dort findet man eine Liste mit „grünen Häkchen“ und „roten X(en)“. Neben Letzteren steht „Update“. Diese einfach alle einmal drücken. Dies sollte gelegentlich kontroliert werden, weil sich hin- und wieder etwas bei Änderungen umstellt.
Sprachunterstützung:
Bei FLEXIcontent sucht man sich ebenfalls eine aktuelle deutsche Übersetzung (zur Zeit des Tests: „de-de_flexicontent_1-5beta5-2“) und installiert diese schlicht und einfach über den Joomla-Installer. Damit war die Umstellung von FLEXIcontent bisher am einfachsten.
Kurz-Test:
Die Menüführung bei FLEXIcontent erinnert auf den ersten Blick an K2, weil diese ähnlich aufgebaut ist. Nur das hier keine Menüführung von der Startseite des Adminpanels aus möglich ist. Auch hier ist der Import der bereits vorhandenen Joomla-Daten ohne Probleme möglich. Die Kategorieeinteilung ist wie bei den anderen Komponenten ebenfalls in verschiedene Ebenen aufgeteilt. Sehr praktisch ist die Möglichkeit in der Kategorieansicht, die Beiträge mit einem Klick anzeigen zu lassen, welcher einer bestimmten Kategorie zugeteilt sind.
Bei der Erstellung neuer Kategorie, hat man neben den typischen Titel und Kategoriezuordnung, noch die Möglichkeit die Parameter einer anderen Kategorie zu übernehmen. Dies ist vergleichbar mit phpBB, wo man bei der Erstellung eines neuen Forums ebenfalls Einstellungen übernehmen kann. Vor allem bei der Erstellung von Kategoriestrukturen, welche viele Kategorien oder verschiedene Parametereinstellungen enthalten, ist diese Funktion sehr praktisch und vor allem zeitsparend.
Auch bei FLEXIcontent kann man verschiedene „Typen“ erstellen, welche dann bei der Beitragserstellung ausgewählt werden können. Hier kann man unter anderen festlegen, ob die verschiedenen Icons wie „Drucken“, „PDF“ oder „Mail“ angezeigt werden sollen. Daneben aber auch bereits festlegen, ob für diesen „Beitrags-Typen“ die Kommentare ein- oder ausgestellt werden sollen.
Bei den Kommentaren selbst, muss man sich einer Drittanwendung bedienen. Empfohlen wird hier „JComment (joomlatune.com)“. Daneben bietet die Liste noch „Jom Comment (azrul.com)“ zur Auswahl. Ohne eine dieser Erweiterungen, stehen keine Kommentare zur Verfügung.
Bei der Erstellung eines neuen Beitrags, muss man als erstes einen Typen, Titel und eine Kategorie zuordnen und auf „Anwenden“ klicken, bevor man überhaupt einen Editor zur Verfügung gestellt bekommt. Dies wirkt auf den ersten Blick sehr umständlich, hat aber einen Sinn: Denn man kann bei der Typenerstellung-Optionen festlegen (zum Beispiel den Editor und dessen Größe), die sich auf die Erstellung eines Artikels auswirken. Die Texteingabe bleibt wie gewohnt, man kann allerdings zusätzlich Schlagwörter festlegen, welche sich ähnlich wie in K2 verwalten lassen.
Hinzu kommen bei FLEXIcontent noch die Feld- und Dokumentverwaltung. Ersteres dient der Individualisierung und Letzteres ermöglicht das Hochladen und Verwalten von „Datei-Anhängen“. Besonders erwähnenswert: Die enthaltene Statistikanzeige, aus welcher unter anderen ein grafischer „Workflow“, die meist gelesenen Artikel, Bewertungsstatistik und Besucherstatistik hervorgeht.
Nachträglicher Vergleich des Frontend-Verhalten:
Wie versprochen, werden wir uns noch einmal genauer auf die Anzeige und Möglichkeiten im Frontend stürzen und diese für jede Komponente etwas genauer unter die Lupe nehmen. Hierbei geht es mehr um den Umfang als um die Funktionalität, von der bei diesen Größenordnungen an Komponenten auszugehen sein sollte. Falls während des Tests gravierende Probleme auftreten, werden wir dies natürlich erwähnen. Da wir bereits im vorherigen Test SOBI2 ausgeschlossen und bereits etwas zur Frontendansicht geschrieben hatten, werden wir dies hier nicht noch einmal mit aufnehmen, sondern uns mehr um Zoo 2.0, K2, und FLEXIcontent kümmern.
Kommen wir als erstes zu Zoo 2.0, wo man eine Auswahl bei der Menüerstellung wieder findet, wie man es bereits aus der Verwaltung gewohnt ist: Schmal und Zweckmäßig. Mit lediglich drei Menümöglichkeiten, ist die Auswahl sehr klein: „Kategorie“, „Startseite“ und „Eintrag“. Bei der „Startseite“ wir die Frontpage einer App angezeigt, welche man im Zoo 2.0-Menü bearbeiten kann. Auch hier bestätigt sich das Fazit aus dem ersten Test: Zoo 2.0 richtet sich augenscheinlich an weniger erfahrende Benutzer und an Solche, welche schnell und unkompliziert die Kategorien und Beiträge besser verwalten möchten.
Bei K2 hat man in der Grundausführung die Möglichkeit einen „Eintrag“, eine „Kategorie“, ein „Tag“ oder eine bestimmte „Benutzerseite (Blog)“ anzeigen zu lassen. Die Kategorien werden sehr schön dargestellt, vor allem wenn sich Unterkategorien darin befinden. Bei der Benutzerseite werden die Artikel eines Benutzers im Blogformat angezeigt. Zusätzlich zu den bereits genannten Optionen, kann man auch die „neusten Artikel“ auf einen Menüpunkt legen und hat dazu eine Menge Zusatzoptionen. Unter anderem die Möglichkeit die neusten Artikel aus einer Kategorie oder von einem Autoren anzeigen zu lassen.
Als letzten Kandidaten werfen wir einen Blick auf FLEXIcontent. Hier findet man die meisten Optionen: „Kategorie“, „Favoriten“, „Verzeichnis“, „Einzelbeitrag“, „Beitrag einreichen“ und „Schlagwort“. Die Kategorieansicht kommt mit einer praktischen Möglichkeit, enthaltene Einträge nach Alphabet sortieren zu können. Auch sehr praktisch: Nicht vorhandene Anfangsbuchstaben werden grau dargestellt und sind nicht klickbar, sodass man keine leeren Ergebnisse erhält. Unterkategorien werden als Textlinks am oberen Rand dargestellt. Die Favoriten sind mit einer weiteren Funktion verbunden, die zuvor außer Acht gelassen wurde: Sofern man eingeloggt ist, kann man eigene Favoriten-Artikel wählen, indem man das kleine „Herzchen“ am oberen Rand eines Beitrags klickt. Diese werden dann unter dem Menülink „Favoriten“ angezeigt. Bei Schlagwort, werden Artikel in einer Tabelle angezeigt, welch das gewählte Schlagwort zugeordnet bekommen haben.
Auch wenn FLEXIcontent die einzige, von den bis jetzt getesteten Komponente ist, wo man Einträge auch im Frontend einreichen kann, muss man dazu schreiben, dass bei der Menüerstellung die Warnung zu lesen ist: „VORSICHT: Diese Funktion ist nicht fertig.
NICHT AUF EINER LIVE-SEITE EINSETZEN!“ Daher sollte man diese Funktion mit vorsicht genießen.
Änderungen im Fazit:
Weil sich bezüglich der ersten drei getesteten Komponenten durch die Ergänzung nichts geändert hat, wird hier nur auf FLEXIcontent eingegangen. Dieses konnte sich tatsächlich gegenüber K2 behaupten, wenn nicht sogar durchsetzten. Der Umgang mit FLEXIcontent ist sogar in einem Punkt besser: Denn man braucht SOBI2 nicht, um den entsprechenden Effekt eines Adressverzeichnisses oder Lexikons zu erzeugen. Diese Aussage trifft natürlich nur in der Grundausführung beider Komponenten zu. Denn wenn man entsprechende Erweiterungen hinzufügt, dann kann man mit K2 ebenfalls die gewünschten Effekte erzielen. Zumindest gefühlt, ging der Umgang mit FLEXIcontent „leichter von der Hand“.
Auch wenn wir erst einen kleinen Blick auf den Umfang von jSebold werfen konnten, kann man jetzt schon behaupten, dass vom Funktionsumfang her keine der anderen Komponente an diese herankommt. Daher haben wir uns auch, wie bereits erwähnt, dazu entschieden, diese Komponente erst sehr genau unter die Lupe zu nehmen, bevor wir einen Test dazu veröffentlichen.
Schlusswort:
Wir hoffen, dass wir mit dieser Ergänzung den Wünschen unserer Leserschaft entsprechen konnten und werden auch in Zukunft auf Feedback von euch eingehen. Der Ursprungsartikel ist unter dem Titel "Der große CCK-Vergleich: Zoo 2.0, K2 und SOBI2" zu finden.
Hey, schön das du hier liest. Über dein Feedback in den Kommentaren würden wir uns sehr freuen. Nur so wissen wir ob das was wir tun auch bei euch ankommt. Wenn dir unser Blog gefällt kannst du gerne den RSS-Feed abonnieren und uns auf Twitter folgen um auf dem Laufenden zu bleiben.
In diesem Sinne, schau bald wieder vorbei.
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