Geschrieben von: RenéM Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 09:43 Uhr
Selten sind kommerzielle Erweiterungen ihr Geld wert. Bei Anything Mod hingegen lohnt sich die kleine Investition, da man eine enorme Erweiterung erzählt, welche nicht nur praktisch ist, sondern dabei auch noch sehr gut aussieht. Doch was kann das Modul? Genau das wird in diesem kleinen Artikel erläutert.
Ganz oben in der rechten Ecke der Demoseite befindet sich ein kleines, unscheinbares Schloss. Dahinter verbirgt sich bereits das Modul. Denn mit Anything Mod ist es möglich, jedes beliebige Modul in diesem kleinen Bild unterzubringen, welches dann das Modul mit Hilfe von jQuery in einem netten Pop-Up anzeigt. Man kann aber auch gleich mehrere Module oder HTML-Text gleichzeitig in einem Anything Mod unterbringen.
Die Einstellungen sind hierbei recht simpel gehalten: Man installiert Anything Mod und weißt zum Beispiel die „TOP“-Position zu, wählt auf welchen Seiten es angezeigt werden soll und dann vergibt man einen noch nicht benutzen, neuen Positionsnamen, den Modultype (zum Beispiel „abgerundet“), sowie Rahmen, Hintergrund, Margin, Padding und gibt zum Schluss die Position (relativ zur Grafik selbst) und den Alternativtext ein, welcher erscheinen soll, sobald man die Grafik mit der Maus berührt. Man sollte nicht vergessen erst einmal eine passende Grafik zuzuweisen, wovon es insgesamt 27 verschiedene Vordefinierte gibt.
Hat man Anything Mod eingerichtet, kann man es speichern. Bisher ist das Modul aber noch ohne Inhalt. Jetzt wird das benötigt, was dieses tolle Modul schon mit seinem Namen verlangt: Irgendein Modul. Dazu legt man unter „Erweiterungen – Module“ ein neues Modul an oder bearbeitet ein Vorhandenes, welches im Anything Mod „verschwinden“ soll. Anschließend geht man wie gewohnt bei einem neuen Modul vor und legt Namen, Alias und Parameter fest. Was sich nun von normalen „Modul hinzufügen“-Vorgang unterscheidet ist, dass man als Position den festgelegten (eigenen) Positionsnamen wählen muss und man exakt die gleichen Orte auswählt, an welchen das Modul sichtbar sein soll, welche man auch schon beim Anything Mod eingestellt hatte. Speichert man, so erhält man das gewünschte Modul als stylisches Pop-Up.
Vorteile sehen wir darin vor allem, weil man verschiedene Module in Anything Mod zur gleichen Zeit unterbringen kann und somit auch verschiedene Module der gleichen Sorte schön sortieren kann. Da man auch weitere „Anything-Mod-Module“ anlegen kann und somit mehrere Modulkategorien zusammenfassen kann, ohne das dabei die Homepage unübersichtlich wirkt. Es folgen noch einmal zwei Beispiele zur Verdeutlichung:
Beispiel 1:
Es gibt verschiedene Module, die sich mit sozial Bookmarks und sozial Network beschäftigen. Häufig ist es so, dass man eine „Stand-Alone-Komponente“ für einen bestimmten sozialen Dienst findet, welche sich von den Multi-Lösungen soweit abheben, dass man eben nicht darauf verzichten möchte. Oft hat man dann auch schnell drei bis vier verschiedene Komponente solcher Art zusammen. Diese nehmen schnell viel Platz auf der Homepage ein und trotzdem möchte man nicht darauf verzichten. Mit Anything Mod muss man das auch nicht, weil man durch die selbstangelegte Position alle Module dieser Art in einem Pop-Up unterbringen kann und die Hauptseite nicht darunter leidet, sondern auch gleich übersichtlicher wird.
Beispiel 2:
Das Usermenü. Man braucht es und kommt nicht drum herum, wenn man den Usern aktive Inhalte anbietet wie selbst Artikel zu verfassen, eine Community oder ein Forum. Doch die meisten User finden es einfach grässlich, permanent auf das eigene User-Profil zu starren. Man könnte das Profil entfernen und eine extra Login-Seite einrichten und entsprechende User-Menüs erstellen oder man packt einfach alle User- Module wie Login/Logout, Profil bearbeiten und neusten Beiträge zusammen und erstellt sich mit Hilfe von Anything Mod ein platzsparendes User-Menü, dass nur bei Bedarf eingeblendet werden kann.
Mit zirka 10 Dollar ist Anything Mod auch eine relativ günstige Erweiterung, die aber dennoch sehr viel Effekt bringt und gleichzeitig grafisch etwas hermacht. Die Demo wurde ja bereits oben erwähnt, daher fügen wir hier noch den Link zu Download-Seite hinzu.
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